qualifizieren  /  Helfer/in in der Pflege für Menschen mit Migrationshintergrund
Foto: procop/photocase.com

Zielgruppe:
Arbeitssuchende mit Migrationshintergrund, die noch Unterstützung beim Erwerb von berufsbezogenen Deutschkenntnissen benötigen, um dem Lehrinhalt zu folgen,
mit und ohne Erfahrungen im Bereich der Gesundheitsberufe

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 18
  • Positive Haltung gegenüber kranken, behinderten und alten Menschen.
  • Deutschkenntnisse mindestens auf sicherem B1-Niveau
  • Geduld, Belastbarkeit, Empathie, Teamfähigkeit
  • Ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung (nicht älter als drei Monate)
  • Polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate)

Unterweisung gemäß § 43 Infektionsschutzgesetz            

Ziel und Zweck:
Ziel des Kurses ist eine Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung oder einer Ausbildung im pflegerischen Bereich (i.d.R. im Krankenhaus). Aufgrund der besonderen Zielgruppe ist die Fortbildung zum/zur Pflegehelfer/in mit Sprachanteilen gekoppelt, damit die Teilnehmer sprachlich auf die Tätigkeit im Krankenhaus vorbereitet werden und diese sprachlich kompetent bewältigen können. Zudem gibt es einen Anteil im Bereich des interkulturellen Lernens, um Missverständnissen im deutschen Berufsalltag vorzubeugen.

  • 402 UE berufsbezogenes Deutsch (6 UE/Tag)
  • 192 UE Pflegehelferkurs (8 UE/Tag)
  • 9 UE Erste Hilfe
  • 184 Zeitstunden Praktikum
  • 8 UE Bewerbungsmanagement
  • Prüfung (10 UE)

UE = Unterrichtseinheit

Der Deutschunterricht und der fachtheoretische Unterricht werden tageweise abwechselnd gegeben. Beim Deutschunterricht wird von einer anderthalbstündigen Selbstlernphase pro Unterrichtstag ausgegangen. Das Praktikum findet ganztätig einmal wöchentlich kursbegleitend statt.

Der Kurs findet in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Essen statt. Die Praktika werden daher auf Stationen im Universitätsklinikum absolviert.

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat
Abschlussprüfung: telc Deutsch B1.B2 Pflege

Laufzeit
28. Januar 2019 bis 18. Juli 2019

Die Förderung durch einen Bildungsgutschein ist möglich.

Kontakt:
Dr. Andrea Dahme-Zachos,
andrea.dahme-zachos@neue-arbeit-essen.de
Tel.: 0201 28038-804